Die Mettenschicht gehört zu den traditionsreichen Bräuchen des Bergbaus. Sie bezeichnete ursprünglich die letzte Schicht der Bergleute vor Weihnachten und bildete einen besonderen Abschluss des Arbeitsjahres. Der Name steht im Zusammenhang mit der anschließenden Christmette.
Auch wir möchten diese alte Tradition bewahren und gemeinsam erleben. Aus organisatorischen und persönlichen Gründen ziehen wir unsere Mettenschicht in diesem Jahr etwas vor. Dabei sind wir uns der ursprünglichen Bedeutung dieses besonderen bergmännischen Brauchs voll bewusst. Die zeitliche Vorverlegung ändert nichts an unserem Anspruch, die Tradition mit Respekt und Verbundenheit zu pflegen.
Unsere Mettenschicht beginnt mit einer gemeinsamen Fackelwanderung. In unseren traditionellen bergmännischen Uniformen machen wir uns auf den Weg und lassen dabei die besondere Atmosphäre und die Verbundenheit mit der bergmännischen Vergangenheit auf uns wirken.
Im Anschluss kehren wir zum gemütlichen Beisammensein bei Speis und Trank ein. Natürlich dürfen dabei auch die traditionellen Elemente nicht fehlen: Bergmannslieder, das gemeinsame Singen und die Geselligkeit, die seit jeher ein wichtiger Bestandteil der Mettenschicht sind.
Traditionell wurde die letzte Schicht durch ein Klopfzeichen des Steigers beendet. Die Bergleute versammelten sich anschließend im festlich geschmückten Huthaus, sangen Bergmannslieder und dankten für den Bergsegen. Eine einfache, aber herzhafte Mahlzeit mit Bratwurst, Kartoffelbrei und Sauerkraut sowie Kräuterschnaps und Zigarre bildete den geselligen Abschluss.
Wir freuen uns darauf, diese besondere Tradition auch in diesem Jahr gemeinsam zu pflegen – mit Fackeln, Uniformen, Gesang, guter Gesellschaft und natürlich mit einem herzhaften Essen und einem Getränk in gemütlicher Runde. Glückauf!